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Bewässerung

Bewässerung ist die Wissenschaft der künstlichen Versorgung von Land oder Boden mit Wasser.


Wie wir aus schriftlichen Aufzeichnungen wissen, gibt es die Bewässerung als Technologie wahrscheinlich nicht erst seit 3000, sondern schon seit 6000 vor unserer Zeitrechnung. Die Bewässerung begann damit, dass einzelne Bauern versuchten, Wasser zu einzelnen Pflanzen oder Anbauflächen zu tragen. Später zweigten sie Flusswasser ab oder bauten Dämme, um Landflächen zu überschwemmen.

Zunächst gab es nur den Prozess der Oberflächenbewässerung. Später entstanden Sprinkler- und Mikrobewässerung, aus denen sich das heutige computergesteuerte Bewässerungsmanagement mit präziser, oft täglicher Wasserdosierung auf den Feldern entwickelt hat.

Bewässerung ist die Wissenschaft der künstlichen Versorgung von Land oder Boden mit Wasser. Sie unterstützt den Anbau von Feldfrüchten, der Erhaltung von Landschaften und die Wiederbegrünung von kargen Boden in Trockengebieten und während Dürreperioden. Darüber hinaus hat die Bewässerung noch ein paar andere Aufgaben bei der Agrarproduktion, wie zum Beispiel der Schutz von Pflanzen vor Frost, die Bekämpfung von Unkrautwuchs auf Getreidefeldern und das Verhindern von Bodenverdichtung. Im Gegensatz dazu bezeichnet man eine Landwirtschaft, die sich allein auf natürliche Beregnung verlässt, als Anbau ohne Zusatzbewässerung oder Trockenfeldbau. Bewässerungssysteme dienen außerdem der Staubbekämpfung und der Abwasserentsorgung und werden im Bergbau eingesetzt. Bewässerung wird oft gemeinsam mit Entwässerung studiert: dem natürlichen oder künstlichen Abfließen von Oberflächen- und Grundwasser aus einem bestimmten Gebiet.